Neuer Laubmischwald für das Erzgebirgsvorland Naturschutzverband Freiberg e.V., Stiftung Wald für Sachsen und ESSO Deutschland GmbH schaffen neuen Wald in waldarmer Region Ebene Plateauflächen mit intensiver  Landwirtschaft, durchzogen von Tälern mit  Grünland und kleineren Waldgebieten, so  präsentiert sich das seit Jahrhunderten vom  Menschen geprägte und intensiv besiedelte  Erzgebirgsvorland noch heute. Der derzeitige  Waldanteil der Region Freiberg von 22 % muss aus Sicht des Klima-, Boden- und Naturschutzes  dringend erhöht werden. Dieses Ziel im Visier haben der Naturschutzverband Sachsen e.V. mit seinem Agrarbetrieb und die  Stiftung Wald für Sachsen wiederum ein gemeinsames Waldmehrungsprojekt mit einer Gesamtgröße von 21,2 ha entwickelt, welches auch Dank einer großzügigen Spende der ESSO Deutschland GmbH  im Herbst 2006 realisiert werden konnte. Am 22. Oktober 2005 wurde in Reinsberg, in unmittelbarer Ortsnähe, der erste "Spatenstich" durch  Kinder der evangelischen Kindereinrichtung Dittmannsdorf mit ihren Eltern, Mitgliedern des  Naturschutzverbandes Freiberg e.V., Bürgern der Region sowie Persönlichkeiten des öffentlichen  Lebens mit der Pflanzung von 500 Bäumen vollzogen.  Über 14.900 Bäume, vor allem Bergahorn, Winterlinde und 800 heimische Sträucher wurden auf der  ersten, reichlich 4 ha großen Fläche, ehemaliges Grünland in Hanglage in den Boden gebracht. Sie  sollen hier vor allem dem Bodenschutz, dem Hochwasserschutz und der ökologischen Aufwertung  dieses waldarmen Areals dienen. Zum fünften Mal in Folge konnte die Stiftung Wald für Sachsen  die ESSO Deutschland GmbH aus Hamburg gewinnen, die den  Bodenerwerb für dieses Projekt wiederum mit einer 20.000 Euro -  Spende unterstützt.  Für die Mitglieder des Naturschutzverbandes Sachsen e.V. ist  diese Unterstützung auch ein Dank für ihre langjährige  erfolgreiche Arbeit auf dem Gebiet der Waldmehrung und des  Naturschutzes, denn die seit 1997 bis 2005 allein von unserem  Verband und seinem Agrarbetrieb in der Region Freiberg neu  geschaffene Waldfläche von 110 ha kann sich sehen lassen. Und  es soll noch viel mehr werden...