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Grunderwerb

Seit der Gründung des Vereins im Jahr 1990 steht der Erwerb von Flächen als Grundlage für die Naturschutzprojekte an erster Stelle. Über alle Jahre wurde diese Strategie konsequent weiter verfolgt. Mittlerweile besitzt der NaSa e.V. in ganz Sachsen Flächen. Flächeneigentum bedeutet Freiheit für Naturentwicklungen. Die Flächen des NaSa e.V. sollen weitgehend ungestörte Rückzugsräume für Tiere und Pflanzen sein.


Neben kleineren Einzelflächen konnten auch zusammenhängende Gebiete, wie z.B. in den Auen der Großen Striegis, der Triebisch, der Flöha, der Bobritzsch und der Zwickauer Mulde erworben werden. Aber auch große, von intensiver Landwirtschaft geprägte Hochflächen bei Freiberg sowie Renaturierungsgebiete des Braunkohlenabbbaus südlich von Leipzig sind Eigentum des Naturschutzverbandes Sachsen e.V. Nicht zuletzt verfolgt der NaSa e.V. im Rahmen seiner ARCHE-Naturprojekte den Erwerb und die Sicherung von Abbaugebieten wie Steinbrüchen, Lehm-, Sand- oder Kiesgruben für Naturschutzbelange.


Mit dem Grunderwerb und der entsprechenden Flächenentwicklung soll unsere Vision vom durchgängigen, weitgehend sich selbst überlassenen und von selbst funktionierenden Naturverbund verwirklicht werden.

Ganz nebenbei gibt es nach der Flächensicherung keine Nutzungskonflikte mehr mit Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft oder intensivem Tourismus. Auf den Flächen des NaSa e.V.  können sich langfristig wieder die Arten entfalten, die den Naturraum über Jahrhunderte besiedelt und geprägt haben.